Bei größeren Fotos ist PNG gegenüber JPEG deutlich im Nachteil. Dafür aber eben nicht verlustbehaftet.
GIF setze ich persönlich kaum noch ein, höchstens z.B. beim einfachen Austausch einer bestehenden Grafik, um wirklich nur die Grafik tauschen zu müssen, und keinen Code anpassen zu müssen o.ä.
Was die Kompression angeht ist PNG GIF grundsätzlich überlegen, was aber bis heute nicht in jeder Software zum tragen kommt.
Die Kompression bei PNG ist theoretisch 5-25% besser als bei GIF – unter optimalen Bedingungen sogar bis zu 39%.
Wie gesagt: theoretisch
Im Einzelfall sollte man sich bei kritischen Anwendungen wirklich die Mühe machen jedes einzelne Bild selektiv im passenden Format zu speichern.
Zu JPEG zitiere ich mal aus dem Standardwerk »Webdesign in a Nutshell« von Jennifer Niederst:
Zitat:
Wann man JPEG verwenden sollte
Wie bereits erwähnt, eignen sich JPEGs mit ihrer Farbkapazität von 24-Bit und ihrem spezialisierten Kompressionsschema am besten für Fotos und ähnliches, zum BeispielGemälde, Aquarelle und Graustufenbilder.
JPEGs eignen sich besonders nicht für Grafiken mit einfarbigen Flächen, zum Beispiel:
» Logos
» Strichzeichnungen
» Typographie und Cartoon-ähnliche Illustrationen.
Die verlustreiche Kompression führt zu scheckigen und pixeligen Farbflächen, was in manchen Fällen zu nicht akzeptablen Qualitätsverlusten führt.
Und nicht nur das, die Dateien sind im allgemeinen ein ganzes Stück größer als GIF-Dateien (Anm.: oder PNG – damals allerdings mangels hinreichender Browserunterstützung problematisch) mit demselben Inhalt.
JPEG-Dateien eignen sich außerdem nicht besonders für scharfe Kanten und Schrift, da bei dieser Kompressionsmethode oft Bildpassagen entstehen, die Kanten »verwischt« erscheinen lassen.
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Hat sich bis heute nichts dran geändert