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Standard eBook zum Selbstmanagement - 13.04.2009, 23:16
Anlässlich einer Recherche für die Überarbeitung meines Artikels zum 4-Quadranten-Prinzip bin ich auf folgendes kostenlose eBook gestoßen, das eine Zusammenfassung diverser »Selbstmanagement«-Methoden enthält: Zen To Done » imgriff.com

Sicher für den einen oder anderen lesenswert.
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Standard AW: eBook zum Selbstmanagement - 15.04.2009, 22:00
dieses 4-Quadranten-Prinzip wird heutzutage aber auch irgendwie als Nonplusultra verkauft und heißt überall anders *lol*
naja wenn's hilft...('Eisenhower-Prinzip', 'BCG-Portfolio' etc. sind irgendwie auch nichts anderes...)

danke für den Link
'Getting Things Done' fand ich recht interessant, aber extrem aufwändig (und für mich persönlich einfach nur überdimensioniert), mal sehen, was das hier so bringt
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Standard AW: eBook zum Selbstmanagement - 15.04.2009, 22:25
Das einordnen in ein solches Raster vereinfacht durch die Visualisierung halt vieles.

Ich nutze es, wie ja auch in meinem Artikel steht, beispielsweise im Projektmanagement, und da bringt es deutliche Vorteile gegenüber Prinzipien die ich früher genutzt habe. Und es lässt sich unheimlich einfach nutzen, erfordert keinen großen Aufwand.

Daß das ganze unter diversen Namen kursiert ist klar, bei sowas ist es auch schwer bis unmöglich zu sagen wer es »erfunden« hat, und je nach Kontext benennt man es halt unterschiedlich.

Ich persönlich brauche das eBook nicht, ich halte mich seit Ewigkeiten – schon über 10 Jahre… ich werd alt – an Raymond Hull, inzwischen halt ergänzt durch das Quadrantenprinzip
Aber das sind ja auch Gewohnheits- und Typfragen. Wenn man da mal was gefunden hat, was auf einen passt, dann muß das bei einem anderen längst nicht genau so gut funktionieren.
Muß halt jeder für sich ausprobieren
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Standard AW: eBook zum Selbstmanagement - 15.04.2009, 22:39
in dem Feld gibt es aber auch wahnsinnig viel zum Ausprobieren
und anscheinend lässt sich damit auch ganz gut Geld verdienen, wenn man mal an 'Simplify your life' und den ganzen Rattenschwanz dazu denkt...

nochmal zu den 4 Quadranten: es ist eine sehr schöne Methode, allerdings muss man auch die Grenzen kennen, wann man Ausnahmen machen muss und nicht stur nach 'Plan' vorgehen kann, weil 4 Quadranten vielleicht zu wenig Dimensionen sind oder warum auch immer...das zu lernen, halte ich für schwieriger und ist, denke ich, die eigentliche Herausforderung *g*
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Standard AW: eBook zum Selbstmanagement - 15.04.2009, 22:55
Man darf natürlich nicht dem Irrtum erliegen – wie es so viele tun – zu denken, man nutzt jetzt irgendwas davon, und dann läuft das von alleine

In einer 4 Quadrantenmatrix kann man ja auch durchaus noch eine – virtuelle – Unterteilung nutzen. In der Regel reicht sie in Fällen wie dem des Projektmanagements aber aus. Mehr Quadranten würden hier ganz schnell dem KISS-Prinzip widersprechen, und damit dem ganzen eben auch in weiten Teilen seinen Sinn rauben.
Da wird dann schnell aus einem Werkzeug zur besseren Organisation eine maßlose Bürokratie aufgrund von Ausnahmen, und Sonderregeln etc. kennt man ja aus der Politik

Derartige »Systeme« machen nur dann Sinn wenn sie so einfach wie möglich sind. Je komplexer, aufwendiger und umfangreicher, um so schwerer konsequent umzusetzen und um so geringer die Erleichterung, die dann ganz schnell zur zusätzlichen Belastung wird.

Ich hab für meine Projekte eine große Magnettafel an meiner Bürowand, da bekommt jedes Projekt eine Farbe zugewiesen, und so haben dann die 4-6 Projekte die ich meist gleichzeitig bearbeite alle ihren Platz auf dieser einen Wand. Aufgaben können binnen Sekunden rausgenommen, verschoben und ergänzt werden.

Wenn ich da jetzt 9 Quadranten hätte, wäre das schon wieder ein abwägen und womöglich inkonsequentes einordnen, die Komplexität nähme zu, die Übersichtlichkeit würde sich verschlechtern, es gäbe eine »Mitte« die nichts anderes als eine Warteschleife der Unentschlossenheit ist.
So, mit vieren, muß ich mich klar entscheiden.
Gerade das ist ja für viele eine Hürde die Zeit und Nerven kostet: dieses unentschlossene. Da flüchtet man sich dann auch gerne mal in komplexere Systeme, um sich vor einer klaren und konsequenten Entscheidung zu drücken. Da wird dann hin und her geschoben, abgewogen, abgewartet etc.

Eben zur Vermeidung einer solchen »Strategie« dienen aber System wie das 4Q. Um sich eben nicht drücken zu können, und durch klare und eindeutige Organisation ein zielgerichtetes fokussiertes Handeln zu vereinfachen.

Ich weiß aus Erfahrung im Bekannten und Kollegenkreis, daß gerade solch simple Dinge vielen »Angst« machen und schwer angenommen werden. Daher macht es auch keinen Sinn jemanden davon überzeugen zu wollen. Entweder man ist dafür offen, oder nicht.

Ich bin bei einem meiner Arbeitgeber vor einigen Jahren mit eben solchen einfachen Maßnahmen zur »Rettung« der Firma auf taube Ohren gestoßen. Es schien zu einfach.
Statt dessen hat man dann für massig Geld eine Unternehmensberatung engagiert, die im Kern praktisch identische Vorschläge unterbreitet und Strategien vorgeschlagen hat.

Statt das dann endlich mal umzusetzen hat man sich die nächste Unternehmensberatung gesucht… die hat dann einen Haufen hyperkomplexen Trara veranstaltet, unheimlich wichtig getan, und die Firmenleitung fand das ganz toll. Allerdings kamen bei der ganzen Aktion keinerlei zählbare Ergebnisse heraus, und ein paar Monate später war die Firma pleite. Aber zumindest konnte man sich jetzt einreden »alles versucht« zu haben
Geändert von lig_80 (15.04.2009 um 23:11 Uhr)
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