Der ein oder andere wird Post bekommen haben – ich auch – von einer »co.de Vergabestelle«, die einen wegen einer vorgeblichen »rechtlichen Klärung« wegen xxxdomainxxx.co.de anschreibt.
Da sich gleich heute zwei Kunden gemeldet haben, und sich fast schon genötigt sahen die 99€ Domainmiete pro Jahr abzudrücken, für alle die dieses Schreiben bekommen mal zur Klarstellung: es gibt keine »Vergabestelle für co.de« im behördlichen oder sonstwie »offiziellem« Sinn, sondern nur ein Privatunternehmen, welches Subdomains unter co.de anbietet.
Ziel des Schreibens ist wahrscheinlich auf der einen Seite der schnelle Reichtum

, auf der anderen Seite wohl aber auch der Versuch sich rechtlich abzusichern, und sich den Rechercheaufwand für die markenrechtliche Klärung bei der Vergabe der Subdomains zu klären.
In dem Schreiben bezieht sich das Unternehmen u.a. auf das co.uk in GB. Man unterlässt es allerdings darüber aufzuklären, daß dieses co.uk den Vergaberichtlinien in GB geschuldet ist, und nicht dem Willen der Websitebetreiber.
Es besteht keine Notwendigkeit die Domain zu registrieren, und auch keine Notwendigkeit auf das Schreiben zu antworten oder die Domain sperren zu lassen – wie es auch angeboten wird. Ob die co.de irgendeinen zählbaren Vorteil bringt, darf zumindest bezweifelt werden. Also gut überlegen, ob einem eine Subdomain bei co.de wirklich 99€ im Jahr wert ist.