Als ich damals angefangen habe, wurde mir sofort XHTML empfohlen, da es wohl zukunftssicherer sein sollte. Damals habe ich das nicht hinterfragt und einfach so übernommen, da mir die Syntax so oder so besser gefallen hat.
Bei HTML wusste ich einfach nicht, welche Tags ich schließen musste und welche nicht. br und img haben zwar keinen Inhalt und werden somit nicht geschlossen, doch ein iframe hat auch meist keinen Inhalt und musste trotzdem geschlossen werden. Das war für mich unlogisch.
Da man bei XHTML alles schließen muss, hielt ich das für einfach. Wenn kein Inhalt da ist, dann einfach ein /> am Ende und gut ist. Ist einfacher und wesentlich logischer.
Warum ich heute noch damit arbeite?
Die Arbeit ist einfach leichter. Es wirkt strukturierter, wenn alles eine feste Norm hat. Ich merke das hier auf Arbeit, wenn ich in die alten Projekte dieser Firma gucke und dann etwas sehe wie:
HTML-Code:
<img src=bild.jpg width="100px" height=250 border=0>
Mal Anführungszeichen, mal nicht – Mal Pixelangaben, mal nicht.
So etwas finde ich einfach mal schrecklich und der Validator sagt höchstens was bei dem px – obwohl ich mir da bei HTML 4.01 nicht sicher bin.
Ich werde auf jeden Fall nach wie vor bei XHTML bleiben – zumindest bis HTML5 und XHTML2 raus sind. Dann werde ich nochmal gucken, was mir besser gefällt. Beide haben interessante Ansätze, aber bei beiden fehlt mir auch etwas von dem, was das andere hat.